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	<title>Die Thermoskanne &#187; Geschichte</title>
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	<description>Hält kalt, hält heiß – ohne Feuer und Eis</description>
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		<title>Der Henkelmann</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 11:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich euch ein Haushaltsgegenstand vorstellen, der sich parallel zur Thermoskanne entwickelte und schließlich einige Elemente der Thermoskanne übernahm: Der Henkelmann. Der Henkelmann, ein tragbarer Behälter aus Blech, wurde früher meistens von Grubenarbeitern benutzt, um ihr Essen warm zur Arbeitsstelle zu transportieren. Das waren häufig Suppen, Soßen, Gemüse und Kartoffeln. 
Geschichte
Lange Arbeitszeiten, hohe körperliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich euch ein Haushaltsgegenstand vorstellen, der sich parallel zur <a href="http://www.thermoskanne.org/allgemein/die-erfindung-der-thermoskanne/">Thermoskanne</a> entwickelte und schließlich einige <a href="http://www.thermoskanne.org/allgemein/thermoskanne/">Elemente</a> der Thermoskanne übernahm: Der Henkelmann. Der Henkelmann, ein tragbarer Behälter aus Blech, wurde früher meistens von Grubenarbeitern benutzt, um ihr Essen warm zur Arbeitsstelle zu transportieren. Das waren häufig Suppen, Soßen, Gemüse und Kartoffeln. <span id="more-21"></span></p>
<h3>Geschichte</h3>
<p>Lange Arbeitszeiten, hohe körperliche Belastungen und längere Anfahrtswege in der aufkommenden Industrialisierung waren für die Arbeiter die Regel. Das mitgebrachte Essen war jedoch schon zur Mittagszeit wieder abgekühlt,  in der nähe befindliche Restaurants waren überteuert und Kantinen, wie wir sie heute kennen, gab es noch nicht. Kluge Köpfe entwickelten aus diesem Grund ein verschließbares Behältnis, das man auf Grund seiner Tragebügel auch gut transportieren konnte: Der „Henkelmann“.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-22" style="float: left;" title="henkelmann" src="http://www.thermoskanne.org/wp-content/uploads/2008/07/henkelmann.jpg" alt="Ein grüner Henkelmann " width="144" height="171" />Je nach Einkommen konnte man sich sogar verschiedene Ausführungen leisten. Einmal gab es den Henkelmann emailliert oder in Aluminium, als Einzelbehälter oder im Doppelpack.</p>
<p>Selbst die Firmen passten sich dieser Entwicklung an und boten in ihren Fabrikräumen aufgeheizte Wasserbehälter ein. Die notwendigen aber auch gefährlichen Aufgaben mussten oft die Lehrlinge übernehmen. Nicht selten zog man sich Verbrennungen höheren Grades wegen Unachtsamkeit zu.</p>
<p>Häufig brachten die Frauen oder Kinder deshalb die Mahlzeit im Henkelmann zu den Werkstätten. Am Anfang der Henkelmannära mussten sich die Frauen sogar sehr beeilen, wenn sie die frisch aufgekochte Suppe noch warm ans Werkstor bringen wollten. Erst später wurde das Prinzip der <a href="http://www.thermoskanne.org/geschichte/reinhold-burger/">Thermoskanne</a> auf den Henkelmann angewandt. Während also sich die Männer erholten, erhielten die Frauen die Chance sich über ihre Kochkünste auszutauschen. Es entwickelte sich eine richtige Kochkunst um die Henkelmannsgerichte, die man auch nicht selten wie sein Augapfel hütete und nur in der Familie weitergab.</p>
<h3>Sein Untergang</h3>
<p>Nachdem immer mehr Werkskantinen und Imbissautomaten öffneten und die Arbeitszeiten auf ein menschliches Maß verkürzt wurden, wurde der Henkelmann schnell überflüssig und verlor an Bedeutung. Heute wird er häufig noch im Militär eingesetzt, was das eingefügt Bild ja beweißt.</p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.unna.de/herbstblatt/hb28/hb28_02.html">Herbst-Blatt Nr. 28: Der Henkelmann</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henkelmann">Henkelmann &#8211; Wikipedia</a></li>
</ul>
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		<title>Die internationale Thermoskanne</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 15:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich wird die Thermoskanne nicht nur in Deutschland benutzt. Gerade deshalb hat jedes Land seine eigene Bezeichnung für die Thermoskanne. Im Folgenden möchte ich einige Bezeichnungen aufführen, die mir bekannt sind. Ich würde mich auch freuen, wenn ihr hier nicht gelistete Übersetzungen mir im Kommentarbereich mitteilt, damit ich sie zur Liste hinzufügen kann.
Die Thermoskanne übersetzt


Deutsch: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich wird die Thermoskanne nicht nur in Deutschland benutzt. Gerade deshalb hat jedes Land seine eigene Bezeichnung für die Thermoskanne. Im Folgenden möchte ich einige Bezeichnungen aufführen, die mir bekannt sind. Ich würde mich auch freuen, wenn ihr hier nicht gelistete Übersetzungen mir im Kommentarbereich mitteilt, damit ich sie zur Liste hinzufügen kann.<span id="more-19"></span></p>
<h3>Die Thermoskanne übersetzt</h3>
<p><img class="size-full wp-image-20" style="text-align:center;" title="Internationale Thermoskanne" src="http://www.thermoskanne.org/wp-content/uploads/2008/07/internationale_thermoskanne.png" alt="Flagge der Internationale Thermoskanne" width="353" height="235" /></p>
<ul>
<li>Deutsch: Isolierkanne, Thermoskanne, Thermosflasche</li>
<li>Englisch: Vacuum flask, Dewar flask</li>
<li>Italienisch: Vaso di Dewar, Dewar</li>
<li>Katalanisch: Vas Dewar</li>
<li>Esperanto: Termoso</li>
<li>Spanisch: Thermo</li>
<li>Finnisch: Thermospullo</li>
<li>Niederländisch: Thermosfle</li>
<li>Polnisch: Thermos</li>
<li>Schwedisch: Termos</li>
<li>Portugisisch: Garrafa térmica, thermo, thermos</li>
<li>Russisch: Сосуд Дьюара</li>
<li>Norwegisch: Termosflaske</li>
<li>Japanisch: 魔法瓶</li>
<li>Ukrainisch: Термос</li>
</ul>
<p>Warum ähneln sich die Übersetzungen nun so häufig. Das Wort &#8220;Thermos&#8221; steht für die Firma <a href="http://www.thermos.com/">Thermos</a>, welche das Patent von <a href="http://www.thermoskanne.org/geschichte/reinhold-burger/">Reinhold Burger</a> im Jahre 1907 aufgekauft hat und es unter ihrem Name weiter verbreitet. Woher stammt aber der Name der Firma?</p>
<h3>Thermos</h3>
<p>Thermos stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt &#8220;warm&#8221;. Thermos war aber auch der Ort, an dem sich der Ätolische Bund traf. An diesem Ort schmiedeten sie Pläne für ihre Kriegszüge gegen die Römer und Makedonier. Erste Gebäude der Stadt lassen sich sogar bereits im 7. Jahundert v. Chr. nachweisen. Weitere Informationen findet man <a href="http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3Atext%3A1999.04.0006%3Aid%3Dthermos">hier</a> in englischer Sprache.</p>
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		<title>Adolf Ferdinand Weinhold</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 09:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute veröffentliche ich den zweiten Artikel in meiner großen Serie über die bedeutenden Wissenschaftler, die an der Entwicklung der Thermoskanne beteiligt waren. Der Artikel dreht sich um den deutschen Physiker und Chemiker Adolf Ferdinand Weinhold  (1841-1917). Dieser beschrieb den Effekt, welchen Reinhold Burger für seine neu entwickelte Thermoskanne nutzte.
Weinholds Leben
Adolf Ferdinand Weinhold wurde in Zwenkau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute veröffentliche ich den zweiten Artikel in meiner großen Serie über die bedeutenden Wissenschaftler, die an der Entwicklung der Thermoskanne beteiligt waren. Der Artikel dreht sich um den deutschen Physiker und Chemiker Adolf Ferdinand Weinhold  (1841-1917). Dieser beschrieb den Effekt, welchen <a href="http://www.thermoskanne.org/geschichte/reinhold-burger/">Reinhold Burger</a> für seine neu entwickelte Thermoskanne nutzte.<span id="more-17"></span></p>
<h3>Weinholds Leben</h3>
<p>Adolf Ferdinand Weinhold wurde in Zwenkau bei Leipzig als vierter Sohn des königlichen Gerichtsrats Friedrich Moritz Weinhold am 19. Mai 1841 geboren. Zwischen den Jahren 1857 bis 1861 studierte er größtenteils Chemie an den Universitäten in Leipzig und Göttingen bei den ebenfalls berühmten Professoren Otto Erdmann und Friedrich Wöhler. Wegen seines Talentes für die Chemie und Physik wird er ab 1864 Physiklehrer an einer bedeutenden Chemnitzer Schule, wo er auch 1870 den Doktortitel annimmt. Aber nicht nur beruflich war er erfolgreich, er heiratete 1869 Helene Volkmane, Tochter eines Chemitzer Juristen. Seine Arbeit „Messung hoher Temperaturen“ bescherte ihm schließlich auch den zusätzlichen Titel Dr. phil. durch die Leipziger Universität. Im Jahre 1882 wurde das Fach Elektrotechnik durch das Zutun von Weinhold an der Technischen Staatslehranstalten zu Chemnitz eingeführt. Weinhold hat sich nicht nur für die Physik in der Schule eingesetzt, sondern war auch für die ersten städtischen Elektrizitätswerke auf Drehstrombasis in Chemnitz, Dresden und Leipzig verantwortlich. Adolf Ferdinand Weinhold wird 1912 in den Ruhestand versetzt und stirbt schließlich am 2. Juli 1917 in Chemnitz.</p>
<h3>Erfindungen</h3>
<p>Es sind nicht seine Erfindungen, die ihn berühmt gemacht haben, sondern seine vielen publizierten Werke. Diese schrieb und verbesserte bis ins hohe Alter.</p>
<p><strong>Seine Werke:</strong></p>
<ul>
<li>Leitfaden für den physikalischen Unterricht</li>
<li> Vorschule der Experimentalphysik &#8211; Naturlehre in elementarer Darstellung nebst Anleitung zur Ausfertigung der Apparate (5 Auflagen)<img class="alignright size-full wp-image-18" style="float: right;" title="Sir James Dewar" src="http://www.thermoskanne.org/wp-content/uploads/2008/07/dewar_james_flask.jpg" alt="Sir James Dewar in seinem Labor" width="142" height="204" /></li>
<li> Physikalische Demonstrationen &#8211; Anleitung zum Experimentieren im Unterricht an Gymnasien, Realschulen und Gewerbschulen (7 Auflagen)In diesem Buch beschreibt er auch den <a href="http://www.thermoskanne.org/allgemein/thermoskanne/">Effekt</a>, der heute von der Thermoskanne genutzt wird. Das Bild rechts zeigt ebenso einen Entdecker dieses Effektes. Der schottische Physiker und Chemiker Sir James Dewar entdeckte genauso den gleichen Effekt, obwohl sie keinen Kontakt hatten. Sicher ist jedoch, dass <a href="http://www.thermoskanne.org/geschichte/reinhold-burger/">Reinhold Burger</a> auf die Beschreibung von Weinold zurückgriff.</li>
</ul>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.tu-chemnitz.de/uni-archiv/bestaende/300/301/lewein.php">Lebenslauf &#8211; TU Chemnitz</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Ferdinand_Weinhold">Adolf Ferdinand Weinhold &#8211; Wikipedia</a></li>
</ul>
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		<title>Reinhold Burger</title>
		<link>http://www.thermoskanne.org/geschichte/reinhold-burger/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 11:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[In den nächsten Wochen möchte ich euch die Menschen vorstellen, die mit der Erfindung der Thermoskanne bzw. Isolierkanne im Zusammenhang stehen. Den Anfang soll der berühmte Glastechniker und Erfinder Reinhold Burger (1866-1954) machen. Dieser versuchte als erstes aus dem von Chemiker und Physiker Sir James Dewar entwickelten Dewar-Gefäß wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.
Burgers Leben
Reinhold Burger wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Wochen möchte ich euch die Menschen vorstellen, die mit der <a href="http://www.thermoskanne.org/allgemein/die-erfindung-der-thermoskanne/">Erfindung der Thermoskanne</a> bzw. Isolierkanne im Zusammenhang stehen. Den Anfang soll der berühmte Glastechniker und Erfinder Reinhold Burger (1866-1954) machen. Dieser versuchte als erstes aus dem von Chemiker und Physiker Sir James Dewar entwickelten Dewar-Gefäß wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.<span id="more-12"></span></p>
<h3>Burgers Leben</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-13" style="float: left;" title="Reinhold Burger" src="http://www.thermoskanne.org/wp-content/uploads/2008/07/reinhold_burger.jpg" alt="Reihold Burger" />Reinhold Burger wurde am 12. Januar 1866 in Glashütte geboren, einem kleinen Dorf in der Nähe von der märkischen Stadt Baruth. Schon früh bereitete sein Vater, ein Glasfabrik-Arbeiter, ihn auf seinen vorbestimmten Beruf. Mit 15 Jahren ging er nach Berlin. Hier absolvierte er eine Lehre bei C.A.F. Geissler &amp; Sohn. Nachdem er seine Lehre abgeschlossen hatte, arbeitete er als ausgebildeter Glastechniker bei Siemens &amp; Halske weiter in Berlin. Ab 1980 arbeitete er in der USA (New York, Brooklyn, Boston, Philadelphia und Chicago). Wegen fehlendem Startkapital konnte er jedoch dort kein Unternehmen gründen. In Berlin zurück schaffte er es dann doch ein Investor zu finden und gründete im Jahre 1894 seine eigene Firma „R. Burger &amp; Co.“, eine Glasinstrumentenfabrik. Diese stellte Thermometer, Laborgefäße und –geräte und Materialien für die Schule her. Drei von vier seiner Kinder stiegen auch in das erfolgsversprechende Geschäft ein. Ihnen haben es vor allem die Thermoskanne angetan. Bis zu seinem Tod am 21. Dezember 1954 leitete er das Unternehmen selbst. Auch nach seinem Tod bestand die Firma weiterhin bis 1982 mit bis zu vierzig Mitarbeitern.</p>
<h3>Burgers größte Erfindungen</h3>
<p><strong>Röntgenröhre</strong> (auch Hochvakuumelektronenröhre genannt)<br />
<img class="alignright size-full wp-image-14" style="float: right;" title="Wilhelm Conrad Röntgen" src="http://www.thermoskanne.org/wp-content/uploads/2008/07/wilhelm_conrad_rontgen.jpg" alt="Wilhelm Conrad Röntgen" />Die Röntgenröhre dient zur Erzeugung von Röntgenstrahlen. In dieser Röhre werden Elektronen auf ein Kupfer- oder Wolframblech geschossen. Die Teilchen werden in dem Blech stark abgebremst und strahlen dann das Röntgenlicht ab. Die Röntgenröhre entwickelte Reinhold Burger für Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923). Diese Burgersche Vakuum-Röhre zeichnete sich durch viele Komponenten (Materialdicken, elektrische Anschlüsse bleihaltige Schutzschicht) aus, die sich optimieren lassen.</p>
<p><strong>Thermoskanne</strong><br />
Burger experimentierte viele Jahre auch mit dem Dewar-Gefäß. Durch einen Glücksfall konnte er seine Experimente mit dem Auftrag des Eismaschinenfabrikantes Carl von Linde (1842-1934) verbinden. Die entwickelte Glassflasche versuchte er schließlich für den Alltag tauglich zu machen. Er nannte sie „Thermoskanne“ bzw. „Thermosflasche“ und registrierte die Kanne als Patent am 1. Oktober 1903. Burger interessierte sich nicht für den kaufmännischen Aspekt seiner Tätigkeit, weil er lieber ein Entwickler war. Aus diesem Grund verkaufte 1909 er das Patent und die Gesellschaft an die eigens gegründete Berlin-Charlottenburger Thermos-Aktiengesellschaft. Im Jahre 1909 verkaufte er die Rechte zur Produktion ebenfalls an die amerikanische Firma Thermos Bottle Company, die dadurch immens expandieren konnte. Von hier startete der eigentliche Siegeszug der Thermoskanne.</p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Burger">Reinhold Burger &#8211; Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://www.luise-berlin.de/Bms/bmstxt01/0104porc.htm">Glashüttes größter Sohn</a></li>
</ul>
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		<title>Die Erfindung der Thermoskanne</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Chemiker und Physiker Sir James Dewar entwickelte ein Gefäß mit zwei verspiegelten Wänden. Zwischen den zwei Gefäßen herrscht ein Vakuum. Durch dieses Prinzip kann sowohl heiße als auch kalte Flüssigkeit bei gleicher Temperatur gehalten werden. Nach seinem Erfinder wird es auch Dewar-Gefäß genannt. Schon vorher hatte der Chemnitzer Professor Adolf Ferdinand an einem ähnlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6" style="float: left;" title="Thermoskanne" src="http://www.thermoskanne.org/wp-content/uploads/2008/06/thermoskanne.jpg" alt="Thermoskanne" width="92" height="123" />Der Chemiker und Physiker Sir James Dewar entwickelte ein Gefäß mit zwei verspiegelten Wänden. Zwischen den zwei Gefäßen herrscht ein Vakuum. Durch dieses <a href="http://www.thermoskanne.org/allgemein/thermoskanne/">Prinzip</a> kann sowohl heiße als auch kalte Flüssigkeit bei gleicher Temperatur gehalten werden. Nach seinem Erfinder wird es auch Dewar-Gefäß genannt. Schon vorher hatte der Chemnitzer Professor Adolf Ferdinand an einem ähnlichen Gefäß experimentiert.<span id="more-5"></span></p>
<p>Reinhold Burger, ein deutscher Bürger, versuchte das Prinzip Jahre später für die Öffentlichkeit und seinen wirtschaftlichen Erfolg nutzbar zu machen. Durch den Auftrag vom Berliner Eismaschinenfabrikanten Linde, Aufbewahrungsgefäße für flüssige Luft zu entwickeln,  konnte er sein erarbeitetes Wissen anwenden. Im Jahre 1903 gelang ihm der große Durchbruch und er meldete schließlich am 1. Oktober 1903 seine Entwicklung zum Patent (DRP-Nr. 170057) an. Mit dem Slogan „Hält kalt, hält heiß – ohne Feuer, ohne Eis“ kann er wegen seiner Unbekanntheit sich jedoch nicht auf dem Markt durchsetzen.</p>
<p>Schon im Jahre 1909 verkaufte Burger sein Patent wieder an die charlottenburgerische Thermos-AG. Diese vertreiben erstmals das Produkt unter dem Name „Thermosflasche“. Durch den technischen Fortschritt konnte die Thermoskanne bereits 1920 in Serienproduktion gehen. Bis heute verkauft sie sich in unveränderter Form auf der ganzen Welt.</p>
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